Populär kommt von dem lateinischen Begriff Populus, frei übersetzt das Volk, und bedeutet so viel wie Beliebtheit. Es gibt mehrere Arten einer Popularität. Zum einen hätten wir die populären Personen wie Schauspieler, Musiker, Sportler oder Politiker. Zum anderen können natürlich Filme oder Musiktitel überaus populär sein. Beispiele finden sich zu Hunderttausenden. Populäre Meinungen hingegen laufen in die politische Richtung des Begriffes, zum Beispiel, wenn eine Steuersenkung versprochen wird, so wirkt dies überaus populär.

In der Regel wird der Grad einer Popularität durch das Internet, durch Verkaufszahlen, anhand von Wahlstimmen oder durch Meinungsforschungsinstitute gemessen.
Populäre Menschen haben einen Vorbildcharakter. Oft durch ethische und moralische Grundsätze gestützt - aber auch für den jeweiligen individuellen Fan einer Popkultur. Dass die Popularität auch negativ sein kann, bewies John Lennon 1966, als er behauptete, dass die Beatles heute populärer sind als Jesus. Es folgten einerseits Plattenverbrennungen durch fundamentale Christen und anderseits erhielt die Band Zulauf durch unchristliche Jugendliche. Erst wenn die gesamte Gesellschaft dem Popkult entgegensteht, verliert ein Künstler oder Politiker seine Popularität. Vorher verteilt sich die Strömung nur in verschiedene Gewässer.
Die Popularität ist auch mit dem Bekanntheitsgrad gleichzusetzen. Nur bekannte Persönlichkeiten, Gegenstände oder Gruppen können vom Volk populär gemacht werden. Ist eines von beiden nicht mehr vorhanden, funktioniert auch das andere nicht mehr. Allerdings steht man als Künstler auch immer öfter auf dem Kriegsfuß mit seiner Popularität. Denn jeder Aussage, jeder Fauxpas und jedes noch so unvorteilhafte Bild wird dank einer populären Lebensweise in die Öffentlichkeit getragen und trägt somit zur Entpopularisierung oder zur noch größten Popularität bei. Bei Gegenständen ist dies ähnlich. Nehmen wir als Beispiel das iPhone, dass ohne Steve Jobs und seiner populären Firma Apple, niemals solch ein Verkaufsschlager geworden wäre.
Wir sehen, dass die Popularität stehts 2 Seiten der Medaille beherrscht und es ein Wagnis ist,sich auf dem dünnen Rand der Medaille zu bewegen. Einerseits leben Künstler, Marken und Politiker von der Popularität, andererseits kann diese auch das Werk oder den Menschen selbst zerstören.




